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Mandolinen Pickups

From mando-madness on 7/1/2011 10:25:02 PM

Da gibt's auf dem Markt 'ne Menge Angebote - aber wenig richtig Gutes.

Eure Erfahrungen mit diversen Pickups?

Und/oder aber auch -
wer seine Instrumente rein akustisch lassen möchte und dennoch den Ton über die PA braucht -

gute Erfahrungen mit geeigneten Mikrofonen?

3 Comments

vonwegen says:
6/25/2011 8:08:49 AM

Ich habe im Lauf von zwanzig Jahren viel ausprobiert, immer auf der Suche nach dem idealen Sound. NIedergelassen habe ich mich seit einiger Zeit auf einer Pickup/Mikrofon-Lösung, die sehr akustisch klingt und dennoch recht hohe Bühnenlautstärken verträgt: Der Pickup ist ein "pick up the world"-Mandolinentonabnehmer, das Mikrofon ein Crown-Mini-Kondenser, das am F-Loch angebracht ist. Bearbeitet wird das Ganze über einen K6K-Trinity-Preamp, der die nötige Versorgungsspannung für das Mikrofon liefert, und zudem pro Kanal einen 3-Band-Equalizer + Gain +Volume hat. Dieses Setup bringt den natürlichen Klang der Mandoline gut rüber mit kräftigen Chops und angenehmen Mitten und Höhen.
Hervorragend klingt auch das DPA 4099, ein Mikrofon, das sich mühelos mittels einer intelligenten Lösung an der Mandoline befestigen und jederzeit wieder abnehmen lässt. Chris Thile benutzt es momentan bei den Punch Brothers.
Mit dem hochgerühmten Schertler DYN-M war ich nicht zufrieden, auch nicht in Kombination mit dem passenden Preamp. Es klang immer irgendwie zu topfig.
Gute Lösungen bieten auch K6K und Schatten an, wenn man sie jeweils passend vorverstärkt. Hier braucht man keinen echten Preamp, sondern ein Boss GE- 7 (Bodentreter-Equalizer) tut's auch. Das gilt genauso für den pick up the world-Tonabnehmer, wenn man ihn ohne Mikrofon verwendet.
Angefangen habe ich vor zwanzig Jahren mit einem Shadow-Piezo, dann mit einem Fishman-Piezo. Die sind "o.k.", aber nicht wirklich High End. Man hat aber damit auch bei großen Bühnenlautstärken nie ein Problem.

Blaukraut says:
7/2/2011 5:08:29 AM

Ich habe auch gute Erfahrungen mit dem DPA 4099 gemacht, benutze aber meist aus Faulheit mit dem fummligen Zusammengebaue meist mein altes Shure SM 57.
Bei den Plecks habe ich mich nach langer Suche für das Wegen Bigcity in der Stärke 1,4mm eingeschossen.

vonwegen says:
7/2/2011 7:04:00 AM

Bei den reinen Mikrofon-Lösungen hat mich das Neumann KM-184 am meisten überzeugt. Es wird häufig bei Studioaufnahmen für Saiteninstrumenten verwendet, ist quasi die Referenz dafür. Aber auch live hat es mich absolut überzeugt. Man muss halt immer schön davor stehen bleiben, und das ist mein Problem als Zappelphillipp. Bei den Picks bin ich vor einigen Jahren bei den Wegen-Plektren gelandet, für die Mandoline benutze ich ein Wegen-Mandolinenpick in Stärke 2 mm (glaube ich, jedenfalls ist es das dickste von den Wegen-Mando-Picks), bei den Gitarren das Wegen Bluegrass-Pick.


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